saint petersburg

ST. PETERSBURG TRAVELDIARY III

Nun ist es schon eine ganze Weile her, seit ich in Sankt Petersburg war, und ich schaffe es erst jetzt, den letzten Teil des Traveldiaries hochzuladen – shame on me! Die Dunkelheit und der stürmische Regen in Helsinki haben mich in den letzten Wochen einfach nur müde gemacht, so müde, dass ich tagelang im Bett vergammel und nichts auf die Reihe bekomme. Dazu kommen noch viele Essays und der wohl jedem bekannte Dezemberstress, da man bis Ende des Jahres noch das Wichtigste erledigt haben möchte, in meinem Fall sogar muss. In weniger als drei, fast zwei Wochen geht es für mich wieder zurück nach Deutschland und bis dahin muss noch so einiges geschafft werden. Das alles macht mich müde, ich hab keine Motivation, nicht mal, um Bilder herauszusuchen und Blogposts zu schreiben, obwohl ich mir doch vorgenommen hatte, öfter zu posten. Die finnische Winterdepression hat mich!

Heute war ich mal wieder sehr unproduktiv was die Uni angeht, habe aber den ganzen Tag mit einem Buch verbracht – Ich habe es endlich mal geschafft, The Casual Vacancy von J.K. Rowling anzufangen und bin bisher noch nicht so ganz überzeugt. Hat das von euch schon mal jemand gelesen? Weil mich das auf Dauer auch müde macht, so wie leider alles hier im Moment, hab ich mich aufgerafft und möchte euch endlich endlich endlich die letzten Bilder aus Sankt Petersburg zeigen. Auch wenn es ein ziemlicher Kampf war, aus den fast 600 Bildern die schönsten herauszupicken. Daher bekommt ihr jetzt einfach gleich mal einen riesen Schwall Bilder um die Ohren gehauen!

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Am dritten und letzten Tag in der Stadt haben wir die Eremitage besucht, eines der größten und wichtigsten Kunstmuseen weltweit. Durch unsere große Gruppe (ja, ich war ganz tourimäßig mit einer Erasmusgruppe unterwegs) haben wir uns glücklicherweise das lange Anstehen erspart und konnten ganz locker flockig durch den Hintereingang ins Museum schlendern. Dort haben wir eine Führung mitgemacht, was meiner Meinung nach die beste Wahl war, denn um aus den rund 60.000 Exponaten die bedeutsamsten herauszupicken – man wollte ja nicht den ganzen Tag dort verbringen – reicht mein Kunstwissen dann doch nicht ganz aus. Ich war jedenfalls mehr als begeistert und wäre am Liebsten noch länger geblieben, aber da es unser letzter Tag in Russland war, wollte ich auch gerne noch mehr von Sankt Petersburg sehen. Die Eremitage befindet sich im Gebäude des ehemaligen Winterpalais der Zarenfamilie und steht dem Sommerpalast, über den ihr im letzten Teil mehr erfahren habt, in Sachen Prunk und Schönheit in nichts nach.

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Nachdem wir unseren kulturellen Akkus ordentlich aufgeladen hatten ging es wieder in die Stadt und wir sind auch an diesem Tag sehr viel gelaufen, sodass wir am Abend erschöpft in unsere Kojen auf der Fähre zurück nach Helsinki fallen und im Gegensatz zur wackeligen Horror-Hinfahrt sogar ganz passabel schlafen konnten. Nach 13 Stunden waren wir dann leider auch schon wieder Zuhause – Ich wäre am Liebsten noch ein paar Tage länger geblieben, denn die Stadt war einfach atemberaubend und drei Tage haben bei Weitem nicht ausgereicht, um sie nur annähernd zu entdecken. Leider erlaubt das Schiffsvisum einem nur 72 Stunden in der Stadt, aber vielleicht gibt es ja irgendwann ein nächstes Mal…

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In dieser Kapelle in der Peter und Paul Festung liegen die Romanovs begraben // Where Romanovs are buried (Peter and Paul Fortress)

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Insgesamt war der Trip eine einzigartige Erfahrung für mich. Von Deutschland aus wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, nach Russland zu reisen, aber da Sankt Petersburg so „nah“ bei Helsinki liegt und man durch das Schiffsvisum relativ einfach und günstig ins Land kommt, wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen und kann ein weiteres Land auf meiner Bucketlist abhaken! Ich habe jedenfalls schöne Erinnerungen von der Reise mitgenommen und auch heute, etwa fünf Wochen danach, kommt mir das alles irgendwie surreal vor. Für jemanden, der noch nie außerhalb von Europa gereist ist, ist Sankt Petersburg, obwohl es im europäischen Teil Russlands liegt und auch eher euopäisch scheint, wohl eine der außergewöhnlichsten Städte, die ich bisher besucht habe. Definitiv eine Reise wert!

Lena x

(for English see below)


It’s already been five weeks since I came back from this amazing trip to Saint Petersburg and I’m still dreaming about it. In case you’re wondering why it took me so long to sort out the pictures (nearly 600!) – Helsinki is a dark, stormy and uncomfortable place at the moment, it is constantly raining and the weather is making me so tired I could sleep 24/7. Also, I have tons of essays to write until I go back to Germany in less than just a bit more than two weeks (eek!) and my motivation is hiding somewhere behind the moon at the moment. I’m not even in the mood for blogging, sorting out pictures and writing, which is pretty sad as I promised myself to do so more often now. Today I’ve been reading all day as I finally got my hands on J.K. Rowlings The Casual Vacancy on a flea market a while ago. I’m still not sure whether I like it or not – Have you guys read it already?

So today I finally made it out of my winter depression coma and started sorting out some pictures from our last day in Saint Petersburg for you guys! The third day in this beautiful city started with an early visit to the Hermitage, one of the world’s most important and biggest art museums. It is located in the former Winter Palace of the royal family and just as pretty as their Summer Palace, about which you could already find out more in this post. We luckily travelled in a big group and with our own guide, which is why we could skip the long queue and casually walk in. I was so happy we had a good guide as my knowledge in arts migt not be the worst, but also not the best, and with around 60.000 pieces it was good to have someone who actually knew what was worth looking at.

After staying in the Hermitage for a while we went outside to see some more of the city before leaving for Helsinki again in the evening. We walked A LOT so we were exhausted enough to finally get some sleep in the ferry cabin. On our way to Russia the 13 hour ride was rather wobbly and horrible, which is why we were quite happy to be able to get a good rest. The next morning we finally arrived on Finnish grounds again, very sad about the end of this amazing trip. Three days were just not enough to see more of the city, but unfortunately the ferry visa doesn’t allow more than 72 hours in the country. Still, this was one of the most exciting and special trips for me so far – I think I would never have come to Russia all the way from Germany, which is why I simply HAD to take the opportunity and go there by ferry from Helsinki. All in all I am so greatful and happy that I went to Russia and I can tick another country from my bucketlist now! Saint Petersburg, even though it’s located in Russia’s European part, was by far the most „exotic“ place I’ve been to until now, as I’ve never been out of Europe.

Lena x

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ST. PETERSBURG TRAVELDIARY II

Hallo ihr und dobryy den‘,

heute möchte ich euch mehr von meinem Trip nach Sankt Petersburg erzählen, der nun leider auch schon etwas mehr als eine Woche zurückliegt. Am zweiten Tag unseres Trips ist ein Teil unserer Gruppe früh morgens mit dem Bus und der tollen Fremdenführerin vom Vortag an Bord nach Pushkin gefahren. Pushkin liegt etwa 40 Minuten außerhalb Sankt Petersburgs und wird auch Zarendof (Zarskoje Selo) genannt, da sich hier die ehemalige Sommerresidenz der Zarenfamilie Romanow befindet. Wie im ersten Teil des Traveldiaries schon erwähnt, wollte ich seit meiner Kindheit und seit ich den Film ‚Anastasia‘ gesehen habe einmal hier hin und den Palast ansehen, in dem zur Zeit der Zaren prunkvoll gefeiert wurde.

fancy shoecovers #ootd #shoesoftheday

Während der Fahrt zum Katharinenpalast haben wir noch etwas mehr über die Geschichte Sankt Petersburgs sowie Pushkins erfahren und als wir dann endlich in der Kleinstadt ankamen, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: Die goldenen Zwiebeltürme der Kirche der Auferstehung im Katharinenpalast ragten weit in den Himmel und schon bald wurde auch der Rest des Palasts sichtbar. Der Palast war und ist unglaublich eindrucksvoll und wunderschön und als wir in den Innenbereich kamen, wusste man gar nicht, wohin man schauen sollte. So viel Blattgold wie in diesem Gebäude habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen! Jeder Raum war eine Besonderheit an sich und ich habe gefühlte dreitausend Fotos geschossen. Nur in einem Raum durfte man nicht fotografieren —im rekonstruierten Bernsteinzimmer. Ich hatte schon fast vergessen, dass sich dieses im Katharinenpalast befindet und war somit umso mehr geflasht, als ich dann wirklich darinstand. Ihr merkt schon, ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr raus, und das muss was heißen, denn ich bin als Deutsche sehr verwöhnt was Schlösser und das alles angeht (besonders, weil ich in Ludwigsburg studiere und Stuttgart gleich um die Ecke ist).

can I live here?

Nachdem wir die geführte Tour durch das Schloss beendet hatten, sind wir noch eine Weile durch den zum Palast gehörenden Park spaziert. ‚Leider‘ hat das Blühende Barock in Ludwigsburg hier deutlich den Punkt gemacht, denn der Katharinenpark sah an diesem grauen Tag dann doch etwas trist und traurig aus. Um den Palast herum und natürlich auch innendrin ging es logischerweise relativ touristisch zu, aber ich war an dem Tag und auch während der ganzen Reise irgendwie gerne Touri, denn ich wollte so viel wie möglich über die Stadt, das Land und seine Geschichte wissen und da kamen mir sämtliche Guides, Stadtpläne und Infostände gerade recht. Außerdem gab es in Pushkin und in Sankt Petersburg generell die besten Souvenirs, die man sich vorstellen kann – von Putin-Tassen bis hin zu Matrjoschkas mit Merkel-Gesicht gab es hier alles, was das Touriherz zum Leuchten bringt. Das ein oder andere Andenken durfte also auch in meinen Koffer.

Nachdem wir wieder in Sankt Petersburg zurückgekehrt waren, mussten wir das Ganze erst einmal wieder kurz verdauen und sind dann nach einer kurzen Pause im Hotel wieder los in die Stadt, wo wir ganz typisch russisch (nicht) erst einmal in einer British Bakery gelandet sind und später in einer spanischen Tapasbar. Immerhin haben wir am Abend dann endlich das russische Restaurant gefunden, dass wir am ersten Tag vergeblich gesucht hatten und in dem wir uns dann die volle Dröhnung russischer Cuisine gegeben haben: Gefüllte Pfannkuchen (Bliny), einmal deftig und einmal süß, eine heiße Schüssel Borsch und etwas seltsamen, aber irgendwie guten, kalten russischen Siruptee. Aber keine Sorge, zwischen dem ganzen Essen sind wir ausgiebig auf Entdeckungstour gegangen und haben uns von Straßenecke zu Straßenecke immer etwas mehr in die Stadt verliebt. Besonders die Auferstehungskirche hat uns so sehr umgehauen, dass wir sie aus allen erdenklichen Winkeln fotografieren und uns irgendwann selbst wegreißen mussten, damit wir auch noch Zeit für all die anderen schönen Gebäude in der Stadt hatten. Irgendwie war sie für mich wie der Big Ben in London oder der Eiffelturm in Paris ein Zeichen der Stadt, das mir gezeigt hat: Lena, du bist gerade wirklich hier, hör auf dich zu kneifen!

Müde vom spanischen Wein und tausenden von Schritten auf der Sighseeingtour ging es früh ins Bett, denn am nächsten Tag mussten wir nach einem etwas chaotischen Frühstück auch schon auschecken, aber davon dann mehr im dritten und letzten Teil!

do svidaniya aus Helsinki,

Lena x

(for English see below)


Hello and dobryy den‘,

today I would like to tell you more about my trip to Saint Petersburg a while ago. On the second day of out weekend trip we went to Pushkin to visit the amazing and breathtaking Catherine’s Palace, the summer residence of the Romanovs. It is simply one of the most magnificent buildings I have ever seen and that really has to mean something, coming from a German living near Stuttgart with its beautiful castle. I had never seen so much gold leaf in my whole live before and I just couldn’t stop taking hundreds of pictures of the palace’s beautiful interior. Only in one room it was strictly forbidden to take photos – the famous Amber Room. Well, it wasn’t the ‚real one‘ of course as the original Amber Room was lost in World War II, but even the reconstruction was as breathtaking as promised. I nearly had forgotten about the fact that it is located in Catherine’s Palace, which is why I was even more taken aback standing in it. The park that belongs to the palace was a bit sad-looking on this grey day as the Russian winter is coming soon, but as a student from Ludwigsburg with its beautiful ‚Blühendes Barock‘ I might of course be a little spoilt when it comes to castles, palaces and their beautiful gardens.

After the guided tour through the palace we went to stroll through the very touristic souvenirs market, which was fun anyways as the souvenirs were quite special – Putin mugs and Merkel matrjoschkas as far as the eye could see (of course we couldn’t resist the mugs, shame on us).

Back in Saint Petersburg we had some typical Russian (not) snacks at a British bakery and tapas at a Spanish place – But don’t worry, inbetween all the other stuff we still found space in our bellies and went to a Russian place to have some Bliny (filled pancakes), Borsch (soup) and cold tea that tasted a bit like syrup and water but was still good. Of course we didn’t forget about the city and explored as much of it as the short weekend allowed us to do. The Church of the Saviour on Spilled Blood was a real challenge though: After taking pictures from every possible angle we literally had to pull ourselves away to still have enough time to see all the other beautiful buildings the city had to offer. Still, this cathedral is one of the most amazing things I have ever seen and I am still dreaming about its wonderful architecture and onion towers. Standing in front of it kind of told me that, yes, I am really in Russia now, wow!

Since we were a bit tired from the wine we had and also from the long day of sightseeing we went to bed early to wake up to a chaotic morning of our last day, but this will have to wait until the next and last part of this traveldiary.

do svidaniya from Helsinki,

Lena x

ST. PETERSBURG TRAVELDIARY I

Hei hei,

vor einer Woche war ich mit meiner lieben Mitbewohnerin und ein paar anderen lieben Leuten für drei Tage in Sankt Petersburg. Am liebsten wäre ich doppelt oder dreifach so lange geblieben, aber mit dem Schiffs-Visum darf man leider nur 72 Stunden im Land bleiben. Ich habe glaube ich noch nie so viele Fotos in nur drei Tagen gemacht, daher möchte ich mein Traveldiary in mehrere Teile aufteilen.

Peter and Paul Fortress

Am ersten Tag kamen wir morgens mit der Fähre aus Helsinki in Sankt Petersburg an und sind dann auch schon direkt in einen Bus gestiegen, in dem wir eine Stadtführung bekommen haben. Der Guide war super, sie hatte als Kind der Stadt einfach die beste Ahnung und war im Gegensatz zu anderen Guides sogar überhaupt nicht anstrengend oder nervig. Wir sind also erst einmal durch die ganze Stadt gekurvt, was ziemlich praktisch war, da es leider geregnet hatte und wir alle sowieso ziemlich erschöpft waren von der schaukeligen Nacht auf der wilden See. Ab und an sind wir ausgestiegen und haben Bilder gemacht, was aber aufgrund des Windes und des Regens fast nicht möglich war – abhalten lässt man sich davon aber dann doch nicht so wirklich. Im Regen sind wir dann eine Weile innerhalb der Peter und Paul Festung herumgelaufen, in der sich auch die Kathedrale befindet, in der die Zarenfamilie Romanow begraben liegt. Leider sind wir am ersten Tag noch nicht hineingangen, das wurde aber später noch nachgeholt. Von den Romanows und ihrer Geschichte war ich schon als Kind verzaubert – Wer kennt noch den Film ‘Anastasia’?

Venedig des Nordens // Venice of the North

Venedig des Nordens // Venice of the North

Nach der Tour ging es ins Hotel, das zum Glück sehr schön und sauber war, und wir haben ausgepackt und die Füße hochgelegt. Ich war so richtig müde, denn die Stadt hat mich schon vom Bus aus extrem umgehauen! Wohin man schaute prächtige Bauten, Zwiebeltürme und unverständliche Schilder. Obwohl Sankt Petersburg ja noch in Europa liegt und generell sehr europäisch ist, war ich einfach nur platt nach den ersten Eindrücken und war mega überwältigt von allem. Als wir an der Auferstehungskirche vorbeigefahren sind, die ich schon immer einmal in echt sehen wollte und nicht nur im Fernsehen, habe ich tatsächlich eine richtige Gänsehaut bekommen und konnte es gar nicht so recht glauben, dass ich jetzt tatsächlich hier sein darf.

Nachmittags sind wir dann raus in die Stadt und haben Sankt Petersburg auf eigene Faust erkundigt. Ich sag euch, diese Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert, egal, was ihr von Russland haltet. Vor der Abreise hatte ich auch erst ein bisschen Bammel, aber die Stadt ist einfach atemberaubend und wunderschön und wenn man sie genießen kann, kann man auch alles drumherum vergessen. Moskau soll ja noch schöner sein und steht auf jeden Fall auf meiner Bucketlist! Neben London ist Sankt Petersburg jedenfalls jetzt meine Lieblingsstadt im Ausland.

Am Abend sind wir nach dem Essen und einem langen Spaziergang todmüde in unsere Betten gefallen und haben schon vom nächsten Tag in Sankt Petersburg geträumt, von dem ich euch im zweiten Traveldiary erzählen möchte.

Lena x

(for English see below)


Hei hei,

last weekend I spent a couple of days in Saint Petersburg with my lovely flatmate and some other nice people. I wish I could have stayed longer than only three days but with the visa we got on the ferry we were only allowed to stay in the city for 72 hours max. I took tons of pictures, which is why I would like to devide this traveldiary into several parts.

The first day was already pretty overwhelming and we got a lot of impressions of the unfortunately quite windy and rainy city from our bus, in which we also had a guided tour. The guide was great and also a local, which is why she knew nearly everything about her city. Being on the bus for a while was good as we all were quite exhausted from the wobbly night at sea. Eyery now and again we got off the bus to take some pictures, even though it was extremely difficult to keep our cameras dry. In the rain we also visited the Peter and Paul fortress and walked past the Cathedral in which the Romanovs are buried. Unfortunately we didn’t go inside, but we did that later that weekend. I have always been enchanted by the history of the Russian Tsars – Remember the movie ‘Anastasia’?

After the guided tour we checked into our hotel and rested for a while. I was so tired and overwhelmed by the city already after the first hours – onion towers, gorgeous buildings and confusing signs in Russian everywhere. I actually got goosebumps when we passed the Church of the Saviour on Spilled Blood and I really could’t believe that I am in Saint Petersburg.

In the afternoon we went outside to explore the city on our own and I can tell you guys, you should really put it on your bucket list! Whatever you think of Russia (I’ve had mixed feelings about going at first, to be honest), Saint Petersburg is beautiful and definitely worth a trip. Moscow is on my list now, too. I’ve finally found a city that is comparable to my all time love, London.

In the evening we went out for dinner and afterwards we fell into our beds, exhausted and dreaming about what this city would have instore for us on the next day, abouth which I would like to tell you in the second part of my Russia traveldiary.

Lena x