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London Love // Fashion Week

Hallo ihr Lieben,

da wurde das mit dem regelmäßigen Bloggen wohl doch eher nichts, aber bei mir gab es in letzter Zeit eben nichts, wovon ich großartig hätte erzählen können. Mitten im Bachelorarbeits-Stress und nach ein paar Wochen Praktikum (der zum Großteil aus harter Prokrastination mit Snapchat und Serien besteht) hab ich mir aber eine Auszeit gegönnt und meine allerallerliebste Stadt der Welt besucht – London. Wer mich kennt, weiß, wie stark das Fern-/Heimweh wird, wenn ich mal länger als ein halbes Jahr nicht dort war. Das letzte Mal ist jetzt auch schon ganze anderthalb Jahre her und daher musste diese Woche einfach sein! Zudem war auch noch Fashion Week und ich habe meine Freunde und meine Gastfamilie einfach schon viel zu lange nicht gesehen.

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Meine alte Nachbarschaft: Turnham Green in Chiswick, West London

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Spaziergang durch meine alte Hood

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Neal’s Yard in Covent Garden

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Camden Passage in Angel

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Alina Zamanova für Harper & Blake Launch Event

Mit meiner liebsten Ösi-Connection Nici und Taddea hatte ich die Möglichkeit, ein paar Events der London Fashion Week AW 16 zu besuchen. Da war zum einen die Präsentation und Party der Mode-Illustratorin Alina Zamanova, die für Harper & Blake wunderbare Tücher entworfen hat und diese um ein paar bildschöne Models gewickelt hat. Das Event war im London House Studio in Shoreditch, meiner persönlichen Lieblingsgegend, weshalb ich mich doppelt gefreut habe – außerdem gab es natürlich Jelly Beans und Wein für umme, was die Freude dann noch ein bisschen vergrößert hat.

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Rocky Star Show by Fashion Scout

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Im Fashion Scout Showroom

Am nächsten Tag ging es dann auf ein paar Shows von Fashion Scout, bei denen Nachwuchsdesigner ihre neuen Kollektionen vorstellten. Nachdem wir die erste Show früh morgens verbummelt hatten (Grund: allgemeine Dummheit) ging es später zu House of Mea, wobei mir die Show von Rocky Star gut gefallen hatte, denn hier gab es viele Stickereien, orientalisch angehauchte Looks und wunderbare Muster zu bestaunen. Nach der Show ging es noch für eine Weile in den Fashion Scout Showroom.

Alles in allem war ich von der Fashion Week ein wenig „enttäuscht“, da diese seit letzter Saison nicht mehr im Somerset House, sondern mitten in Soho stattfindet. Fashion Scout war zwar in der wunderschönen Freemason’s Hall in Covent Garden einquartiert, doch auch dort blieb wahre Schaulaufen der Besucher jedoch irgendwie aus – oder wir waren einfach immer zu den falschen Zeiten vor dem doch irgendwie coolen Parkhaus mitten in Soho, das als Hauptlocation genutzt wurde. Anders als vor zwei Jahren habe ich jedoch nicht ganz so viele tolle Streetstyles sehen und fotografieren können, da ständig Autos durch die Location fuhren und so ein Parkhaus auch einfach nicht so viel als Hintergrund hermacht wie das Somerset House… Nichtsdestotrotz war es super cool, dieses Mal wirklich dabei sein zu können und nicht nur wie ein absolutes Fashionvictim in den Straßen nach gut angezogenen Menschen und Promis zu geiern, haha!

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Streetstyle in Soho

Apropos, Nici und ich sind ja bekanntlich super Paparazzi und haben auch dieses Mal wieder zugeschlagen: Auf dem Weg nach Hause von der Fashion Week sind wir zufällig am roten Teppich der What’s On Stage Awards vorbeigekommen und haben da doch tatsächlich die zwar etwas zu stark gebotoxte, aber trotzdem wunderschöne Nicole Kidman abgelichtet. Irgendwie schaffen Nici und ich es fast immer, irgendwen bekanntes zu sichten – was denke ich aber auch nicht allzu schwer ist in London, wo eigentlich täglich irgendwas spannendes passiert.

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Nicole Kidman, die trotz Botox super aussah in DIESEM KLEID! love love love

Absolut durchgedreht bin ich dann, als ich am letzten Tag meiner Reise wie üblich im Tate Modern war. Mein Lieblingsmuseum ist während der Fashion Week normalerweise Schauplatz für die Topshop Unique Show, da diese jedoch dieses Mal im Tate Britain stattfand, dachte ich mir nicht viel, als ich zum Museum fuhr. Dort angekommen stellte ich fest, dass gerade die Christopher Kane Show anfing und ich habe sie doch tatsächlich durch einen Schlitz an der Abtrennwand fast komplett anschauen können, ha! Nach der Show bin ich dann schnell zum Ausgang geflitzt und habe auf bekannte Gesichter gelauert. Und voilà, da spazierten doch glatt Valentina Ferragni, Olivia Palermo und Alexa Chung an mir vorbei! Ich kleines Opfer war natürlich total aus dem Häuschen und bin meiner absoluten Queen Alexa sogar hinterhergerannt, um ein besseres Foto zu bekommen. Naja, die Fotos waren dann doch eher nichts, aber vielleicht entdeckt ihr die drei Fashionistas ja in meinem kurzen Film.

London ist und bleibt einfach meine Lieblingsstadt und ich freue mich schon so sehr auf den nächsten Trip, denn der kommt bestimmt. Allerdings muss ich Acht geben, dass ich nicht immer nur nach London reise, denn schließlich hat die Welt ja noch ein paar andere tolle Plätze zu bieten… Trotzdem ist es einfach immer wieder schön, „nach Hause“ zurückzukommen, denn in London habe ich mein Herz verloren, eine zweite Familie und herzensgute Menschen kennengelernt. Jedes Mal mache ich neue, unvergessliche Erinnerungen und entdecke Orte, an denen ich noch nicht war oder die ich mit neuen Augen sehe. Mal sehen, was die Zukunft bringt und wo ich nach meinem Studium lande…

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Ich habe mir übrigens endlich mal einen YouTube-Kanal angelegt, beziehungsweise etwas hochgeladen. Mir macht es unheimlich Spaß, solche kleinen Filme zu machen und daher könnt ihr euch auch in Zukunft auf mehr davon freuen. Auf meiner Facebook Seite hatte ich ja bereits einen Film über Lapland hochgeladen. Zudem habe ich beschlossen, solche langen Posts eher nicht zu übersetzen, da es einfach ultra viel Arbeit ist… Vielleicht hole ich das nach der Bachelorarbeit einfach nach.

Bis bald und genießt die sonnigen Tage,

Lena x

LAPLAND TRAVELDIARY II

Viel zu lange ist es schon her, dass ich eine Woche im ultimativen Winterwonderland verbracht habe – in Lappland. Mittlerweile ist dort die Sonne (beziehungsweise das Tageslicht generell) verschwunden und wird sich erst wieder Mitte Januar blicken lassen. Daher bin ich froh, den Trip schon vor etwa einem Monat gemacht zu haben, da ich so noch genügend Fotos machen konnte, auf denen man auch tatsächlich etwas erkennen kann Im ersten Teil des Traveldiaries konntet ihr ja schon ein paar Eindrücke bekommen, jedoch wollte ich euch unbedingt noch die Fotos von meinen beiden Lieblingstagen der Reise zeigen.

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Ein paar Busstunden weiter nördlich von Inari haben wir auf dem Weg nach Norwegen in Utsjoki Halt gemacht, wo wir den Ausblick auf einem wunderschönen Eissee genießen konnten und uns die Holzhütten anschauen konnten, die dort stehen. Weiter ging es nach Nuorgam, dem nördlichsten Ort in Finnland und der EU. Dort war es nicht besonders spannend, da es dort außer einer Tanke und eines Supermarkts so gut wie nichts gibt – Daher habe ich von diesem kleinen Örtchen auch keine Bilder, aber es war auf jeden Fall interessant, mal dort gewesen zu sein.

Weiter ging es nach Norwegen, genauer gesagt nach Bugøynes. Das Fischerdorf, das bekannt für seine King Crabs ist, liegt in etwa 500 Kilometer nördlich des Polarkreises und war definitiv eines meiner persönlichen Highlights der Reise. Das Dorf ist sehr süß, typisch skandinavisch und liegt direkt an einer Meeresbucht, in die sich an diesem Tag auch so einige Wale verirrt hatten. Aus dem Bus heraus habe ich drei Wale gesehen und ich war einfach nur hin und weg! Da für mich Reisen ans Meer immer noch total außergewöhnlich sind (ich bin in einer Wandererfamilie aufgewachsen…), war das einfach nur total überwältigend. Als ich die erste Flosse entdeckt habe, haben mich alle anderen ausgelacht und wollten mir nicht glauben, aber nach ein paar Minuten kam schon die nächste und ich kann ganz stolz behaupten, als Erste im Bus einen Wal entdeckt zu haben, haha!

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In dem kleinen norwegischen Dorf leben nur um die 200 Menschen und es hat eine kleine Schule, in der wir vom Schulkoch vor Anbruch der Dunkelheit um 13 Uhr leckere Fischsuppe und Knäckebrot serviert bekamen. Ja, es wurde tatsächlich schon so früh dunkel, und wie oben schon beschrieben, ist in diesen nördlichen Bereichen der Welt bis Januar keine Sonne mehr zu sehen! Durch die Zeitverschiebung war der Sonnenuntergang in Bugøynes noch mal eine Stunde früher, aber auch um 14 Uhr in Lapland schon im Dunkeln zu tappen ist für jemanden, der aus einer der sonnigsten Gegenden Deutschlands kommt (Südpfalz represent), irgendwie ungewöhnlich.

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Blick auf Bugøynes und den arktischen Ozean. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich hier hineingesprungen bin!

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Als alter Schwimmbadmuffel und Verachter jeglicher Tätigkeiten in der Öffentlichkeit, bei denen man weniger anhat, als man anhaben sollte, war ich natürlich noch ein Sauna-Neuling und musste erst einmal kräftig dazu überredet werden, in Norwegen in die Sauna zu gehen. Im letzten Moment hab ich meinen inneren Schweinehund aber dann doch noch überwunden und hab mich mit knapp 30 Menschen in eine dunkelrote Holzhütte am Strand gequetscht und mir ordentlich einen abgeschwitzt. Man sagt, dass eine Sauna mit Meerwasseraufguss in Bugøynes eine der besten sein soll, da die Meeresmineralien einem eine besonders schöne Haut zaubern, also konnte ich ja schließlich nicht nein sagen.

Nach dem Schwitzen kam schon die nächste Überwindung: Die gesamte Schweißmannschaft ist nach der Sauna den Hügel zum Strand heruntergewatschelt und wir sind tatsächlich in den arktischen Ozean gesprungen! Das war so ein unglaublich gutes Gefühl, sag ich euch. Zwar hat man es nicht länger als ein paar Sekunden im eiskalten Wasser ausgehalten, aber das war definitiv eine der coolsten Sachen, die ich jemals gemacht hab. Ich bin ja schon ein kleines bisschen Stolz auf mich… Am Abend waren wir übrigens noch mal in der Sauna, allerdings in unserer Herberge in Inari, und sind zwischen den Gängen abwechselnd in den Schnee und in einen kleinen Eissee gehüpft! Lapland war auf jeden Fall eine Reise, die ich nicht vergessen werde, vor Allem wegen den vielen Schweinehunden, die ich in dieser Woche überwunden habe.

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Das zweite Highlight der Reise nach Lapland war der Besuch einer Rentierfarm in Inari. In Lappland leben unzählige Rentiere, die alle den Samen gehören, den letzten und einzigen „Eingeborenen“ Europas. Das indigene Volk gibt es in Finnland, Norwegen, Schweden und Russland und die Samen haben ihre ganz eigene Sprache und Tracht. Die Familie, die wir an diesem Tag besucht haben, möchte so wenige Touristen wie möglich auf ihrer Farm, weshalb hier alles sehr traditionell gehalten war, was ich super finde, da man sowieso schon immer viel zu viel Zeit in Souvenirsshops und Touristraßen verbringt.

Auf meiner Erasmus Bucketlist stand jedenfalls eine Fahrt im Rentierschlitten ganz weit oben und deshalb musste diese Chance natürlich auch genutzt werden. Ganz gemächlich sind wir also einmal um die Farm getuckert und ich hab es tatsächlich geschafft, ganz Kardhashianlike ein Rentierselfie zu schießen, haha! Rentiere sind unheimlich liebe, ruhige Tiere, die es gar nicht mögen gestreichelt zu werden, die aber umso lieber aus der Hand gefüttert werden wollen. Am Liebsten hätte ich mir eins mit nach Hause genommen…

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Nachdem uns die Besitzerin der Farm so Einiges über Rentiere und die Farm erzählt hatte, durften wir mit der Familie in eine kleine Holzhütte, in der wir Kaffee, Tee und Kekse bekamen und in der die Großmutter der Familie uns traditionelle Lieder vorsang. Das klingt jetzt alles ganz kitschig, aber es war richtig toll, das traditionelle Lapland kennenlernen zu können und zu sehen, wie traditionell manche der Samen heute immer noch leben.

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tourist-me and my new friend Sven

Das war’s jetzt aber mit meiner Nostalgie, ich muss mich jetzt wieder meinem letzten Essay in Finnland widmen. In nicht einmal mehr 4 Tagen geht es schon wieder zurück nach Deutschland und ich bin schon ein wenig traurig, dass dieses spannende Abenteuer und die vier Monate in Helsinki vorbei sind, freue mich aber mindestens genauso auf Zuhause und auf Weihnachten.

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

Lena x


Today I would like to show you some more pictures of my trip to Northern Lapland in November. I hope you can forgive me my laziness, but during the last days in Helsinki I had to work so much on my final essays, which is why writing in German was such a nice change and after this long post I am a bit too tired to translate the whole thing…  So I would just like to tell you about the most important things about this trip!

We went to Bugøynes, a little fishing village with around 200 inhabitants in Norway, around 500km north from the Arctic Circle. There we saw whales, had some homemade fish soup at a little school, went to the sauna and jumped into the Arctic Ocean. This trip definitely was an adventure I will never forget!

Also, we visited a traditional Sami reindeer farm at which we got to ride a reindeer sleigh and learned about the history of the indigenous Sami people. The oldest woman of the family we spent the day with even sang us some traditional songs in a little wooden tipi-like cabin in which we had some hot coffee and tea.

So, after spending enough time blogging, I really need to get back to my final essay that I have to hand in before I leave. I’m finally returning home to Germany in less than 4 days! It’s so crazy how time flies and I’m already a bit sad that my Finnish adventure is over now, but Christmas is around the corner and also is my birthday, so going home is not so bad after all.

Have a wonderful Christmas time!

Lena x

ST. PETERSBURG TRAVELDIARY III

Nun ist es schon eine ganze Weile her, seit ich in Sankt Petersburg war, und ich schaffe es erst jetzt, den letzten Teil des Traveldiaries hochzuladen – shame on me! Die Dunkelheit und der stürmische Regen in Helsinki haben mich in den letzten Wochen einfach nur müde gemacht, so müde, dass ich tagelang im Bett vergammel und nichts auf die Reihe bekomme. Dazu kommen noch viele Essays und der wohl jedem bekannte Dezemberstress, da man bis Ende des Jahres noch das Wichtigste erledigt haben möchte, in meinem Fall sogar muss. In weniger als drei, fast zwei Wochen geht es für mich wieder zurück nach Deutschland und bis dahin muss noch so einiges geschafft werden. Das alles macht mich müde, ich hab keine Motivation, nicht mal, um Bilder herauszusuchen und Blogposts zu schreiben, obwohl ich mir doch vorgenommen hatte, öfter zu posten. Die finnische Winterdepression hat mich!

Heute war ich mal wieder sehr unproduktiv was die Uni angeht, habe aber den ganzen Tag mit einem Buch verbracht – Ich habe es endlich mal geschafft, The Casual Vacancy von J.K. Rowling anzufangen und bin bisher noch nicht so ganz überzeugt. Hat das von euch schon mal jemand gelesen? Weil mich das auf Dauer auch müde macht, so wie leider alles hier im Moment, hab ich mich aufgerafft und möchte euch endlich endlich endlich die letzten Bilder aus Sankt Petersburg zeigen. Auch wenn es ein ziemlicher Kampf war, aus den fast 600 Bildern die schönsten herauszupicken. Daher bekommt ihr jetzt einfach gleich mal einen riesen Schwall Bilder um die Ohren gehauen!

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Am dritten und letzten Tag in der Stadt haben wir die Eremitage besucht, eines der größten und wichtigsten Kunstmuseen weltweit. Durch unsere große Gruppe (ja, ich war ganz tourimäßig mit einer Erasmusgruppe unterwegs) haben wir uns glücklicherweise das lange Anstehen erspart und konnten ganz locker flockig durch den Hintereingang ins Museum schlendern. Dort haben wir eine Führung mitgemacht, was meiner Meinung nach die beste Wahl war, denn um aus den rund 60.000 Exponaten die bedeutsamsten herauszupicken – man wollte ja nicht den ganzen Tag dort verbringen – reicht mein Kunstwissen dann doch nicht ganz aus. Ich war jedenfalls mehr als begeistert und wäre am Liebsten noch länger geblieben, aber da es unser letzter Tag in Russland war, wollte ich auch gerne noch mehr von Sankt Petersburg sehen. Die Eremitage befindet sich im Gebäude des ehemaligen Winterpalais der Zarenfamilie und steht dem Sommerpalast, über den ihr im letzten Teil mehr erfahren habt, in Sachen Prunk und Schönheit in nichts nach.

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Nachdem wir unseren kulturellen Akkus ordentlich aufgeladen hatten ging es wieder in die Stadt und wir sind auch an diesem Tag sehr viel gelaufen, sodass wir am Abend erschöpft in unsere Kojen auf der Fähre zurück nach Helsinki fallen und im Gegensatz zur wackeligen Horror-Hinfahrt sogar ganz passabel schlafen konnten. Nach 13 Stunden waren wir dann leider auch schon wieder Zuhause – Ich wäre am Liebsten noch ein paar Tage länger geblieben, denn die Stadt war einfach atemberaubend und drei Tage haben bei Weitem nicht ausgereicht, um sie nur annähernd zu entdecken. Leider erlaubt das Schiffsvisum einem nur 72 Stunden in der Stadt, aber vielleicht gibt es ja irgendwann ein nächstes Mal…

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In dieser Kapelle in der Peter und Paul Festung liegen die Romanovs begraben // Where Romanovs are buried (Peter and Paul Fortress)

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Insgesamt war der Trip eine einzigartige Erfahrung für mich. Von Deutschland aus wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, nach Russland zu reisen, aber da Sankt Petersburg so „nah“ bei Helsinki liegt und man durch das Schiffsvisum relativ einfach und günstig ins Land kommt, wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen und kann ein weiteres Land auf meiner Bucketlist abhaken! Ich habe jedenfalls schöne Erinnerungen von der Reise mitgenommen und auch heute, etwa fünf Wochen danach, kommt mir das alles irgendwie surreal vor. Für jemanden, der noch nie außerhalb von Europa gereist ist, ist Sankt Petersburg, obwohl es im europäischen Teil Russlands liegt und auch eher euopäisch scheint, wohl eine der außergewöhnlichsten Städte, die ich bisher besucht habe. Definitiv eine Reise wert!

Lena x

(for English see below)


It’s already been five weeks since I came back from this amazing trip to Saint Petersburg and I’m still dreaming about it. In case you’re wondering why it took me so long to sort out the pictures (nearly 600!) – Helsinki is a dark, stormy and uncomfortable place at the moment, it is constantly raining and the weather is making me so tired I could sleep 24/7. Also, I have tons of essays to write until I go back to Germany in less than just a bit more than two weeks (eek!) and my motivation is hiding somewhere behind the moon at the moment. I’m not even in the mood for blogging, sorting out pictures and writing, which is pretty sad as I promised myself to do so more often now. Today I’ve been reading all day as I finally got my hands on J.K. Rowlings The Casual Vacancy on a flea market a while ago. I’m still not sure whether I like it or not – Have you guys read it already?

So today I finally made it out of my winter depression coma and started sorting out some pictures from our last day in Saint Petersburg for you guys! The third day in this beautiful city started with an early visit to the Hermitage, one of the world’s most important and biggest art museums. It is located in the former Winter Palace of the royal family and just as pretty as their Summer Palace, about which you could already find out more in this post. We luckily travelled in a big group and with our own guide, which is why we could skip the long queue and casually walk in. I was so happy we had a good guide as my knowledge in arts migt not be the worst, but also not the best, and with around 60.000 pieces it was good to have someone who actually knew what was worth looking at.

After staying in the Hermitage for a while we went outside to see some more of the city before leaving for Helsinki again in the evening. We walked A LOT so we were exhausted enough to finally get some sleep in the ferry cabin. On our way to Russia the 13 hour ride was rather wobbly and horrible, which is why we were quite happy to be able to get a good rest. The next morning we finally arrived on Finnish grounds again, very sad about the end of this amazing trip. Three days were just not enough to see more of the city, but unfortunately the ferry visa doesn’t allow more than 72 hours in the country. Still, this was one of the most exciting and special trips for me so far – I think I would never have come to Russia all the way from Germany, which is why I simply HAD to take the opportunity and go there by ferry from Helsinki. All in all I am so greatful and happy that I went to Russia and I can tick another country from my bucketlist now! Saint Petersburg, even though it’s located in Russia’s European part, was by far the most „exotic“ place I’ve been to until now, as I’ve never been out of Europe.

Lena x