ST. PETERSBURG TRAVELDIARY I

Hei hei,

vor einer Woche war ich mit meiner lieben Mitbewohnerin und ein paar anderen lieben Leuten für drei Tage in Sankt Petersburg. Am liebsten wäre ich doppelt oder dreifach so lange geblieben, aber mit dem Schiffs-Visum darf man leider nur 72 Stunden im Land bleiben. Ich habe glaube ich noch nie so viele Fotos in nur drei Tagen gemacht, daher möchte ich mein Traveldiary in mehrere Teile aufteilen.

Peter and Paul Fortress

Am ersten Tag kamen wir morgens mit der Fähre aus Helsinki in Sankt Petersburg an und sind dann auch schon direkt in einen Bus gestiegen, in dem wir eine Stadtführung bekommen haben. Der Guide war super, sie hatte als Kind der Stadt einfach die beste Ahnung und war im Gegensatz zu anderen Guides sogar überhaupt nicht anstrengend oder nervig. Wir sind also erst einmal durch die ganze Stadt gekurvt, was ziemlich praktisch war, da es leider geregnet hatte und wir alle sowieso ziemlich erschöpft waren von der schaukeligen Nacht auf der wilden See. Ab und an sind wir ausgestiegen und haben Bilder gemacht, was aber aufgrund des Windes und des Regens fast nicht möglich war – abhalten lässt man sich davon aber dann doch nicht so wirklich. Im Regen sind wir dann eine Weile innerhalb der Peter und Paul Festung herumgelaufen, in der sich auch die Kathedrale befindet, in der die Zarenfamilie Romanow begraben liegt. Leider sind wir am ersten Tag noch nicht hineingangen, das wurde aber später noch nachgeholt. Von den Romanows und ihrer Geschichte war ich schon als Kind verzaubert – Wer kennt noch den Film ‘Anastasia’?

Venedig des Nordens // Venice of the North

Venedig des Nordens // Venice of the North

Nach der Tour ging es ins Hotel, das zum Glück sehr schön und sauber war, und wir haben ausgepackt und die Füße hochgelegt. Ich war so richtig müde, denn die Stadt hat mich schon vom Bus aus extrem umgehauen! Wohin man schaute prächtige Bauten, Zwiebeltürme und unverständliche Schilder. Obwohl Sankt Petersburg ja noch in Europa liegt und generell sehr europäisch ist, war ich einfach nur platt nach den ersten Eindrücken und war mega überwältigt von allem. Als wir an der Auferstehungskirche vorbeigefahren sind, die ich schon immer einmal in echt sehen wollte und nicht nur im Fernsehen, habe ich tatsächlich eine richtige Gänsehaut bekommen und konnte es gar nicht so recht glauben, dass ich jetzt tatsächlich hier sein darf.

Nachmittags sind wir dann raus in die Stadt und haben Sankt Petersburg auf eigene Faust erkundigt. Ich sag euch, diese Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert, egal, was ihr von Russland haltet. Vor der Abreise hatte ich auch erst ein bisschen Bammel, aber die Stadt ist einfach atemberaubend und wunderschön und wenn man sie genießen kann, kann man auch alles drumherum vergessen. Moskau soll ja noch schöner sein und steht auf jeden Fall auf meiner Bucketlist! Neben London ist Sankt Petersburg jedenfalls jetzt meine Lieblingsstadt im Ausland.

Am Abend sind wir nach dem Essen und einem langen Spaziergang todmüde in unsere Betten gefallen und haben schon vom nächsten Tag in Sankt Petersburg geträumt, von dem ich euch im zweiten Traveldiary erzählen möchte.

Lena x

(for English see below)


Hei hei,

last weekend I spent a couple of days in Saint Petersburg with my lovely flatmate and some other nice people. I wish I could have stayed longer than only three days but with the visa we got on the ferry we were only allowed to stay in the city for 72 hours max. I took tons of pictures, which is why I would like to devide this traveldiary into several parts.

The first day was already pretty overwhelming and we got a lot of impressions of the unfortunately quite windy and rainy city from our bus, in which we also had a guided tour. The guide was great and also a local, which is why she knew nearly everything about her city. Being on the bus for a while was good as we all were quite exhausted from the wobbly night at sea. Eyery now and again we got off the bus to take some pictures, even though it was extremely difficult to keep our cameras dry. In the rain we also visited the Peter and Paul fortress and walked past the Cathedral in which the Romanovs are buried. Unfortunately we didn’t go inside, but we did that later that weekend. I have always been enchanted by the history of the Russian Tsars – Remember the movie ‘Anastasia’?

After the guided tour we checked into our hotel and rested for a while. I was so tired and overwhelmed by the city already after the first hours – onion towers, gorgeous buildings and confusing signs in Russian everywhere. I actually got goosebumps when we passed the Church of the Saviour on Spilled Blood and I really could’t believe that I am in Saint Petersburg.

In the afternoon we went outside to explore the city on our own and I can tell you guys, you should really put it on your bucket list! Whatever you think of Russia (I’ve had mixed feelings about going at first, to be honest), Saint Petersburg is beautiful and definitely worth a trip. Moscow is on my list now, too. I’ve finally found a city that is comparable to my all time love, London.

In the evening we went out for dinner and afterwards we fell into our beds, exhausted and dreaming about what this city would have instore for us on the next day, abouth which I would like to tell you in the second part of my Russia traveldiary.

Lena x

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10 Kommentare

  1. Woaah das sieht ja hammer aus! Bin richtig neidisch. Ich finde va wenn man immer nur ein paar Tage Zeit hat, schlaucht einen das richtig, wenn man den ganzen Tag rumrennt und ich fall dann abends auch immer komplett kaputt ins Bett 😀

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    1. jaa das ist echt schlimm, ich war montagfrüh nach der ankunft zurück in helsinki auch echt total am ende und musste erst mal ein paar stunden schlafen 😀 reisen ist schön, aber strengt teilweise auch an, leider!

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  2. Echt toll, was du beschrieben hast. Die Zwiebeltürme finde ich ganz klasse. Meine Mutter ist auch ein Fan von dieser Stadt, auch wenn sie noch nie dort war. Ich selbst bin mir noch nicht sicher, da ich eher die wärmeren Städte bevorzuge, auch wenn London echt großartig war.

    Liebe Grüße
    Leah

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    1. ich bin zum glück ein herbst- und winterkind und störe mich nicht so sehr an der kälte, aber der regen ist natürlich schon immer sehr doof. ich finde aber, dass das graue wetter manchen orten einen gewissen charme verleiht 🙂

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  3. Hallo meine Liebe,
    jetzt hab ich’s auch auf deine neuen Blog geschafft. Gefällt mir wirklich sehr sehr gut, das Design ist klasse! Bin zwar etwas traurig, dass es ZWEISACHEN so in der Form nicht mehr gibt, aber das ist für euch beide eine tolle Chance und ich freue mich, noch weiterhin von jedem einzelnen von euch zu lesen!

    Ich wusste übrigens nicht, dass man von Helsinki so einfach nach Sankt Petersburg mit dem Schiff kommt. Toll, dass du das gemacht hast, denn die Reise scheint sich wirklich gelohnt zu haben. Deine Fotos sind toll geworden und ich hab jetzt richtig Lust, auch mal in die Stadt zu reisen!

    Allerliebste Grüße,
    deine Helena ❤

    http://www.letsmakeanewtomorrow.blogspot.de

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