Monat: Oktober 2015

YELLOW

Ihr Lieben,

gestern habe ich einen Ausflug in die schöne finnische Kleinstadt Porvoo gemacht, wovon ich euch jedoch ein andermal mehr erzählen möchte. Erst einmal möchte ich euch jedoch dieses süße Kleidchen zeigen, dass ich vor einiger Zeit im Sale gefunden habe und dass ich gestern endlich ausgeführt habe.

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Besonders schön an dem Kleid finde ich den raffinierten Ausschnitt, obwohl es dafür auch schon fast zu kalt ist und ich bei den Temperaturen in Finnland wirklich etwas unter das Kleid ziehen muss, um mir nicht den Allerwertesten abzufrieren. Im Sommer werde ich das Kleid wohl mit Sandalen kombinieren und einer hellen Tasche.

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Obwohl es in Finnland schon recht kalt ist, ließ es sich mit den berühmten Thermostrumpfhosen (ja, sowas gibt es!) doch ganz gut aushalten, wobei ich die eigentlich eher nicht so gerne mag, weil sie so sehr blickdicht sind. Für ein paar Minuten konnte ich meinen dicken Teddymantel trotzdem ausziehen, damit ihr das Kleid nicht nur unter tausend Schichten zu sehen bekommt.

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Ich bin ganz verliebt in Porvoo und seine vielen niedlichen, bunten Holzhäuser und freu mich schon darauf, euch bald mehr über den kurzen Ausflug erzählen zu können. Bis dahin wünsche ich euch erst einmal ein schönes Wochenende – Freut euch auf den nächsten Post, in dem ich euch mehr von meinem Trip nach Sankt Petersburg zeigen möchte!

Lena x

Kleid: Gina Tricot // Mantel & Tasche: Secondhand // Stiefel: Vagabond // Schal: H&M


Hey guys,

yesterday I went to Porvoo, a small but beautiful city near Helsinki and I would like to show you what I was wearing for my daytrip. I love the dress and couldn’t resist wearing it, even if the temperatures are quite cold already in Finland. Therefore I went for my warmest tights and my fake fur coat – Can’t wait for spring and summer though, I think I’ll combine the dress with some sandals and a beige bag…

Soon I’ll show you some pictures of beautiful Porvoo, but first I still have tons of pictures from Saint Petersburg left, which I am going to show you in part II of my travel diary in my next blogpost.

Enjoy your weekend,

Lena x

Dress: Gina Tricot // Coat & Bag: Secondhand // Boots: Vagabond // Scarf: H&M

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ST. PETERSBURG TRAVELDIARY I

Hei hei,

vor einer Woche war ich mit meiner lieben Mitbewohnerin und ein paar anderen lieben Leuten für drei Tage in Sankt Petersburg. Am liebsten wäre ich doppelt oder dreifach so lange geblieben, aber mit dem Schiffs-Visum darf man leider nur 72 Stunden im Land bleiben. Ich habe glaube ich noch nie so viele Fotos in nur drei Tagen gemacht, daher möchte ich mein Traveldiary in mehrere Teile aufteilen.

Peter and Paul Fortress

Am ersten Tag kamen wir morgens mit der Fähre aus Helsinki in Sankt Petersburg an und sind dann auch schon direkt in einen Bus gestiegen, in dem wir eine Stadtführung bekommen haben. Der Guide war super, sie hatte als Kind der Stadt einfach die beste Ahnung und war im Gegensatz zu anderen Guides sogar überhaupt nicht anstrengend oder nervig. Wir sind also erst einmal durch die ganze Stadt gekurvt, was ziemlich praktisch war, da es leider geregnet hatte und wir alle sowieso ziemlich erschöpft waren von der schaukeligen Nacht auf der wilden See. Ab und an sind wir ausgestiegen und haben Bilder gemacht, was aber aufgrund des Windes und des Regens fast nicht möglich war – abhalten lässt man sich davon aber dann doch nicht so wirklich. Im Regen sind wir dann eine Weile innerhalb der Peter und Paul Festung herumgelaufen, in der sich auch die Kathedrale befindet, in der die Zarenfamilie Romanow begraben liegt. Leider sind wir am ersten Tag noch nicht hineingangen, das wurde aber später noch nachgeholt. Von den Romanows und ihrer Geschichte war ich schon als Kind verzaubert – Wer kennt noch den Film ‘Anastasia’?

Venedig des Nordens // Venice of the North

Venedig des Nordens // Venice of the North

Nach der Tour ging es ins Hotel, das zum Glück sehr schön und sauber war, und wir haben ausgepackt und die Füße hochgelegt. Ich war so richtig müde, denn die Stadt hat mich schon vom Bus aus extrem umgehauen! Wohin man schaute prächtige Bauten, Zwiebeltürme und unverständliche Schilder. Obwohl Sankt Petersburg ja noch in Europa liegt und generell sehr europäisch ist, war ich einfach nur platt nach den ersten Eindrücken und war mega überwältigt von allem. Als wir an der Auferstehungskirche vorbeigefahren sind, die ich schon immer einmal in echt sehen wollte und nicht nur im Fernsehen, habe ich tatsächlich eine richtige Gänsehaut bekommen und konnte es gar nicht so recht glauben, dass ich jetzt tatsächlich hier sein darf.

Nachmittags sind wir dann raus in die Stadt und haben Sankt Petersburg auf eigene Faust erkundigt. Ich sag euch, diese Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert, egal, was ihr von Russland haltet. Vor der Abreise hatte ich auch erst ein bisschen Bammel, aber die Stadt ist einfach atemberaubend und wunderschön und wenn man sie genießen kann, kann man auch alles drumherum vergessen. Moskau soll ja noch schöner sein und steht auf jeden Fall auf meiner Bucketlist! Neben London ist Sankt Petersburg jedenfalls jetzt meine Lieblingsstadt im Ausland.

Am Abend sind wir nach dem Essen und einem langen Spaziergang todmüde in unsere Betten gefallen und haben schon vom nächsten Tag in Sankt Petersburg geträumt, von dem ich euch im zweiten Traveldiary erzählen möchte.

Lena x

(for English see below)


Hei hei,

last weekend I spent a couple of days in Saint Petersburg with my lovely flatmate and some other nice people. I wish I could have stayed longer than only three days but with the visa we got on the ferry we were only allowed to stay in the city for 72 hours max. I took tons of pictures, which is why I would like to devide this traveldiary into several parts.

The first day was already pretty overwhelming and we got a lot of impressions of the unfortunately quite windy and rainy city from our bus, in which we also had a guided tour. The guide was great and also a local, which is why she knew nearly everything about her city. Being on the bus for a while was good as we all were quite exhausted from the wobbly night at sea. Eyery now and again we got off the bus to take some pictures, even though it was extremely difficult to keep our cameras dry. In the rain we also visited the Peter and Paul fortress and walked past the Cathedral in which the Romanovs are buried. Unfortunately we didn’t go inside, but we did that later that weekend. I have always been enchanted by the history of the Russian Tsars – Remember the movie ‘Anastasia’?

After the guided tour we checked into our hotel and rested for a while. I was so tired and overwhelmed by the city already after the first hours – onion towers, gorgeous buildings and confusing signs in Russian everywhere. I actually got goosebumps when we passed the Church of the Saviour on Spilled Blood and I really could’t believe that I am in Saint Petersburg.

In the afternoon we went outside to explore the city on our own and I can tell you guys, you should really put it on your bucket list! Whatever you think of Russia (I’ve had mixed feelings about going at first, to be honest), Saint Petersburg is beautiful and definitely worth a trip. Moscow is on my list now, too. I’ve finally found a city that is comparable to my all time love, London.

In the evening we went out for dinner and afterwards we fell into our beds, exhausted and dreaming about what this city would have instore for us on the next day, abouth which I would like to tell you in the second part of my Russia traveldiary.

Lena x